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Leistungsdruck in der Schule: Was tun?

Mehrmals in der Woche Mittagsschule, Prüfungen, jeden Morgen früh aufstehen – schon vor Corona konnte die Schule ganz schön anstrengend sein, oder? Und jetzt mit Homeschooling und lauter neuen Regeln wirst du sicher vor noch mehr Herausforderungen gestellt. Genau darum geht es heute auf dem Mädchenblog: Leistungsdruck! 

Was ist Leistungsdruck?

Leistungsdruck kann in allen möglichen Lebensbereichen auftreten, zum Beispiel wenn du Sport machst oder ein Hobby hast. Am häufigsten tritt er aber in der Schule auf. Durch das Benotungssystem wirst du ständig mit deinen Mitschülerinnen verglichen und fühlst dich vielleicht schlecht, wenn du nicht die Beste bist. Auch Abgaben, Kontrollen und Tests tragen zum Druck bei, den du in der Schule verspürst. 

Symptome von Leistungsdruck

Leistungsdruck in der Schule.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie sich Leistungsdruck auf dich auswirkt. Wenn du Glück hast, macht er dir gar nichts aus, und motiviert dich sogar. Wahrscheinlicher ist es aber, dass du den Leistungsdruck negativ wahrnimmst. Die Symptome des Leistungsdrucks können sich psychisch zeigen, zum Beispiel dadurch, dass du dich überfordert fühlst oder traurig und hilflos bist. Aber auch körperliche Symptome sind möglich. So ist der Grund für Kopfschmerzen oft Stress. Doch was kannst du dagegen tun? 

Lernstrategien gegen Leistungsdruck in der Schule 

Wenn du unter Leistungsdruck leidest, gibt es einige Dinge, die du selbst tun kannst, um dir zu helfen. Dazu zählen Lernstrategien. Du wirst sehen, effektives Lernen wirkt Wunder und du wirst dir viel weniger Sorgen um deine schulischen Leistungen machen. Recherchiere am besten zu Lernstrategien, was für dich am besten passt. Lernst du gerne durch Lernvideos? Vielleicht in einer Gruppe? Oder schreibst du dir Karteikarten? Aber egal, für welche Lernmethode du dich entscheidest, vergiss nicht: Zu effektivem Lernen gehören eingeplante Pausen. Also überfordere dich nicht und entspann’ auch mal zwischendurch. 

Wie können andere dir helfen? 

Lernstrategien sind nur eine Möglichkeit, gegen Leistungsdruck vorzugehen. Leidest du stärker, solltest du auf jeden Fall mit deinen Eltern reden und berichten, wie du dich fühlst. Anschließend überlegt ihr gemeinsam, wie es weitergeht. Ihr könnt beispielsweise Gespräche mit Lehrkräften führen, damit sie im Unterricht Rücksicht auf dich nehmen. Machen sich die psychischen Symptome des Leistungsdrucks sehr stark bemerkbar, zum Beispiel durch Depressionen oder Panikattacken, solltest du unbedingt mit deinen Eltern und deinem Hausarzt über die Möglichkeit psychologischer Unterstützung sprechen, um professionelle Hilfe zu erhalten. 

Die Sache mit dem Homeschooling

Unterricht von zu Hause aus.

Bestimmt hast du auch schon festgestellt, dass deine Lernsituation durch Homeschooling schwieriger geworden ist, oder? Aber keine Sorge: Um beim Homeschooling den Kopf nicht zu verlieren und positiv zu bleiben, gibt es einige Möglichkeiten. Ganz wichtig ist es, dass du für ausreichend lange Pausen zwischen deinen Lerneinheiten sorgst. So verbringst du weniger Zeit am Stück vor dem Bildschirm. Und wenn dir der Kontakt zu deinen Mitschülerinnen fehlt, könnt ihr eine virtuelle Lerngruppe gründen, beispielsweise über Zoom. 

Du bist nicht allein 

Leistungsdruck kann ganz schön nerven, das wissen wir alle. Aber am wichtigsten ist, dass du niemals vergisst: Du bist nicht allein damit! Tausenden Schülerinnen geht es gerade ganz genau so wie dir. Gemeinsam können wir das schaffen! Und wenn es doch zu schlimm wird, dann zögere nicht, dir Hilfe zu holen und vielleicht auch professionelle Unterstützung. 

Der Mädchenblog glaubt an dich! 

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