Henna-Tattoos
Basteln + Kreatives

Henna-Tattoos

Die Körperbemalung aus dem Nahen Osten

Ich war letztes Wochenende auf einer arabischen Verlobungsfeier eingeladen und habe mir für die Feier ein Henna-Tattoo machen lassen. Mir gefällt dieser Körperschmuck so gut, dass ich mich mal schlau gemacht habe, was es mit der Körperbemalung aus dem Nahen Osten auf sich hat.

Henna-Tattoo

Das Malen von Henna-Tattoos, auch Mehndi genannt, ist eine aus dem heutigen Pakistan stammende Tradition, die seit der Antike bekannt ist. 

Henna ist ein Strauch, aus dessen getrockneten Blättern das Hennapulver gemahlen wird. Dieses Pulver wird mit warmen Wasser zu einer Paste angerührt, die mit einem Pinsel oder einer Spritztube auf die Haut, meistens auf die Hände und Füße, aufgetragen wird. Die Paste braucht zwischen einer und drei Stunden um zu trocknen und färbt dabei die oberste Hautschicht. Die getrocknete Paste wird mit warmen Wasser abgespült und übrig bleibt das wunderschöne Tattoo. 

Da die Farbe nicht nur auf der Haut aufliegt, sondern die oberste Hautschicht gefärbt wird, verblasst das Tattoo erst, wenn sich diese Hautschicht erneuert. Das dauert meistens zwei bis drei Wochen. Dabei sind die Tattoos gesundheitlich unbedenklich. 

Diese Form des Bodypainting hat rituelle Hintergründe und eine sehr lange Tradition. Heute ist es vor allem in Indien, den Ländern auf der Arabischen Halbinsel und Nordafrika üblich, sich für Hochzeiten und zu anderen besonderen Anlässen mit Henna den Körper zu verzieren. Ich habe große Lust, es mit den anderen Mädels auch mal selber auszuprobieren, bei den Tattoos sind der Kreativität ja keine Grenzen gesetzt. :)

Was haltet ihr von Henna-Tattoos? Würdet ihr euch auch gerne einmal eines malen lassen? Schreibt es uns in die Kommentare!

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