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P.S. I miss you by Amélie

Manchmal vermisse ich meinen Dad ganz schön. Und es ist nicht so einfach, darüber zu reden – deshalb habe ich einen anderen Weg gefunden.

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Ihr kennt Amélie noch nicht? Hier stellt sie sich vor!

Hey Girls,

normalerweise kann ich mit meiner Bestie Kat wirklich über alles reden. Aber es gibt einfach ein paar Dinge, mit denen ich sie nicht belasten will. Denn ich weiß, wie krass sie sich Sorgen macht, wenn ich traurig bin. Und ganz ehrlich: irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass sie mich nicht wirklich versteht, wenn es um die Sache mit meinem Dad geht. Die Einzige, die wirklich weiß, wie es ist, wenn der coolste Mensch der Welt auf einmal nicht mehr da ist, ist meine Mum. Aber mit ihr will ich nicht zu oft darüber reden, ich bin nämlich froh, dass es ihr wieder besser geht (manchmal habe ich auch das Gefühl, es geht ihr zu gut, zum Beispiel, wenn sie mit meinem Schulleiter flirtet). #mumsthebest

Wisst ihr, was ich deshalb mache, wenn ich meinen Dad so richtig vermisse? Ich schreibe ihm einen Brief. Klar kann ich ihm den dann nicht schicken, aber ich habe das Gefühl, dass er irgendwie von seinem Planeten aus spürt, dass ich an ihn denke. Und ich fühle mich ihm beim Schreiben ganz nah. Fast so, als wäre er immer noch im Zimmer nebenan. #iwish

Ich schreibe ihm ganz alltägliche Sachen, zum Beispiel wie ungerecht es war, dass ich im Sportunterricht eine Extrarunde laufen musste, nur weil ich fünf Minuten zu spät kam. Aber auch von meinen Ängsten, zum Beispiel, dass Kat mit ihrem Boyfriend Ham durchbrennt und mich komplett vergisst. Mein Dad hat einen super Sinn für Humor, deshalb beschreibe ich ihm in meinen Briefen auch die witzigsten Memes und TikTok-Videos. Ob es wohl auf seinem Planeten auch TikTok gibt? #notsure

Vielleicht denkt ihr euch jetzt, dass es ja ganz schön crazy ist, seinem toten Vater Briefe zu schreiben. Kann sein, aber es hilft mir einfach dabei, mit meinen Gefühlen besser klar zu kommen. Manchmal muss ich beim Schreiben auch total loslachen, weil mir eine lustige Situation einfällt, die wir zusammen erlebt haben. So wie im Italienurlaub, als wir beide uns an einen schicken Hotelstrand geschlichen haben, obwohl wir eigentlich auf dem Campingplatz nebenan gezeltet haben. Wir hatten ständig Angst, dass wir auffliegen und haben uns die lustigsten Ausreden überlegt, falls uns jemand darauf anspricht, warum wir kein Hotelbändchen am Arm haben. Meine Mum hat am Abend so getan, als wäre sie sauer auf uns, ich habe aber genau gesehen, dass sie sich das Lachen verkneifen musste. #memories

Briefe schreiben ist vielleicht nicht für jeden was – deshalb habe ich ein paar Möglichkeiten gesammelt, dich weniger allein mit Sorgen oder Ängsten zu fühlen:

Du bist nicht allein Klar, wir Menschen sind alle verschieden – aber eines haben wir gemeinsam: Wir haben Ängste und Zweifel, uns geht es mal schlecht und wir fühlen uns von aller Welt verlassen. Nirgends geht es so perfekt zu, wie es von außen aussieht. Deshalb: Trau dich, Freunden von Sorgen oder Problemen zu erzählen – du wirst merken, dass es den meisten genauso geht und dass es guttut, sich einmal alles von der Seele zu reden. Und wenn du ein Problem laut aussprichst merkst du oft auch, dass es gar nicht so schlimm ist, wie du zuerst gedacht hast. #yourenotalone

Vertrau auf Oma. Hast du manchmal das Gefühl, du kannst mit deinen Eltern einfach nicht reden und sie verstehen dich überhaupt nicht richtig? Sprich doch stattdessen mal mit deinen Großeltern. Die haben meistens eine Riesenportion Verständnis und Geduld und sind tolle Zuhörer. Das liegt übrigens daran, dass sie keine Verantwortung aber trotzdem ganz viel Liebe für dich haben! #grannieknowsbest

Liebes Tagebuch Ähnlich oldschool wie Briefeschreiben ist es, ein Tagebuch zu führen. Oft wird man sich über wichtige Dinge nämlich erst klar, wenn man sie einmal aufgeschrieben hat. Es heißt ja nicht umsonst, dass man sich etwas „von der Seele schreibt“. So kannst du deine Gedanken ordnen, doofe Situationen verarbeiten oder dir etwas Schönes ausmalen. Das Besondere beim Tagebuch schreiben: du kannst wirklich du selbst sein, weil du niemandem etwas beweisen musst. #deardiary

Manchmal müssen Profis ran. Vielleicht gibt es Sorgen, die so übermächtig sind, dass du denkst, deine Freunde sind damit überfordert. Oder du hast vielleicht das Gefühl, du brauchst die Meinung von jemanden, der dich gar nicht kennt. Dann kannst du bei der Nummer gegen Kummer (https://www.nummergegenkummer.de/) anrufen. Das funktioniert völlig anonym und kostenlos. Geschulte Berater hören dir zu und helfen dir dabei, wieder Mut zu fassen. 

Ob mir das Sorgentelefon weitergeholfen hat, erfährst du in der 9. Folge von „Das verdrehte Leben der Amélie”. Außerdem gibt’s News von der Hamsterfamilie!

21.04.2020
Emma
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Letzte Kommentare

  • 01.06.2020 18:27
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    Ich liebe Marcus und martinus.❤️❤️❤️❤️❤️ Am liebst ...

  • 01.06.2020 17:58
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    Ich mag beide Lieder gerne. Aber ich finde das Musikvideo von Lisa und ...

  • 01.06.2020 14:04
    your Big Fan

    Hi Marcus und Martinus I Love your!♥️♥️♥️♥️ Könnt ihr ...

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