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Erste-Hilfe-Kuss, anyone? by Amélie

Ein Referat halten, das bedeutet für mich schlaflose Nächte und schwitzige Hände. Warum mir das Reden vor anderen so schwer fällt und wie ich das ab sofort ändern will.

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Ihr kennt Amélie noch nicht? Hier stellt sie sich vor!

Hey Girls,

es gibt da etwas, das ist für mich schlimmer als nach dem Kopfsprung ohne Bikini-Oberteil aus dem Wasser aufzutauchen und grausamer als ein richtig fetter Pickel vor dem ersten Date. #worstcase Richtig: Wenn in der Schule ein Referat ansteht. Ich bin ja sonst wirklich nicht auf den Mund gefallen, aber sobald ich alleine vor der Klasse stehe und mich 20 Augenpaare erwartungsvoll anstarren, ist bei mir alles vorbei. #gameover

Meine Theorie ist ja, dass mich meine allererste Präsentation in der 5. Klasse fürs ganze Leben traumatisiert hat. Damals sollte ich die Pro-Contra-Argumente dafür erläutern, ob Erste Hilfe an Schulen Pflichtfach sein sollte. Ich habe dann der gesamten Klasse erzählt, dass es von mir jetzt einen kleinen Erste-Hilfe-Kuss gibt. Meine Korrektur, dass es sich natürlich um einen Kurs und nicht um einen Kuss handelt, ging natürlich im Gelächter unter. Selbst meine Lehrerin konnte sich das Kichern nicht verkneifen. #thanksfornothing

Wochenlang war mein Kussangebot Gesprächsthema Number One und ich habe jeden Morgen meine Mum angefleht, dass ich zu Hause bleiben darf. 

Karriere-Amélie und der Fleck an der Wand

Im Nachhinein kann ich natürlich auch darüber lachen, aber damals hätte ich wirklich am liebsten die Schule gewechselt (nur meine Bestie Kat hat mich davon abgehalten). Und seitdem sind alle meine Präsentationen etwas ...tja … holprig. Ganz egal, wie gut ich das Thema draufhabe und wie oft ich mir sage, dass ich nur vor meinen Mitschülern stehe und nicht vor den Mitgliedern der Vereinten Nationen. Mich ärgert das total, denn erstens sind Referate ja eigentlich eine tolle Möglichkeit, die mündliche Note etwas aufzupolieren (was bei mir eigentlich keine schlechte Idee ist) – und zweitens will ich ja später auch mal einen tollen Job haben #girlpower und sehe schon vor mir, wie ich für meine flammende Rede beim Meeting mit spontanem Applaus abgefeiert werde. Wenn bis dahin aber immer noch jedes zweite Wort bei meiner Präsentation ein “äh” ist und ich stur auf einen Fleck an der Wand starre, sehe ich da schwarz …

Deshalb habe ich mir gesagt, dass Angriff die beste Verteidigung ist und mich freiwillig für ein Referat gemeldet. Und zwar in meinem absoluten Hass-Fach Geographie.

Hier hab ich für mich und euch ein paar Tipps gesammelt, wie das der Vortrag des Jahrhunderts wird:

Sei vorbereitet Eigentlich logisch: Je besser du vorbereitet bist, desto weniger Sorgen musst du dir darüber machen, etwas nicht zu wissen und kannst dadurch viel selbstsicherer auftreten. Dazu gehört, dass du das Thema deiner Präsentation wirklich verstehst und nicht nur auswendig lernst. Denn dann bist du verloren, sobald es eine Frage aus der ersten Reihe gibt. Am besten du hältst den kompletten Vortrag vor einer Freundin oder einem Elternteil, um etwas Übung zu bekommen. Dabei merkst du auch ganz schnell, wo es noch holprig ist.

Timing ist alles Wenn du deine Vorbereitung auf den letzten Drücker angehst, hast du keine Chance, am Tag X entspannt zu sein. Deshalb: Mach dir einen Zeitplan, wann du wie weit sein willst. Idealerweise ist schon am Tag vor dem Referat alles erledigt und du kannst dir einen entspannten Nachmittag machen und auf andere Gedanken kommen. Falls eine Präsentation auf dem Laptop zu deinem Vortrag gehört: Unbedingt rechtzeitig vor Unterrichtsbeginn checken, ob die Technik funktioniert und du auch den richtigen USB-Stick dabei hast.

Hol deine Zuhörer ab Starte mit einem Überblick über den Inhalt deines Vortrags, damit deine Mitschüler wissen, was sie erwartet. Versuche dein Thema so persönlich wie möglich rüberzubringen, erkläre zum Beispiel, warum dir das Thema wichtig ist, oder erzähle eine lustige Geschichte, die dir bei der Vorbereitung passiert ist. Dadurch hören dir die anderen viel lieber zu und dein Vortrag wird gleich interessanter. Auch mit kleinen Pausen nach jedem Inhaltsblock hilfst du deinem Publikum, das Gehörte zu verarbeiten oder Fragen zu stellen (auf die hast du dich ja extra vorbereitet).

Sei positiv Eine freundliche, offene Körperhaltung ist die halbe Miete. Wer mit verschränkten Armen vor seinen Zuhörern steht, signalisiert Ablehnung, Hände in der Hosentasche wirken gleichgültig. Versuche auch, leicht zu lächeln während du sprichst. Das lässt deine Stimme nämlich gleich viel angenehmer und freundlicher wirken. Ein guter Vortrag muss übrigens nicht perfekt sein. Viel sympathischer kommt er rüber, wenn du authentisch bleibst, und zum Beispiel auch sagst, dass du etwas aufgeregt bist. Deine Zuhörer merken es nämlich, wenn du eine Rolle spielst. Also: Always be yourself (unless you can be a Unicorn, then always be a Unicorn)!

Mehr über mein Präsentations-Talent gibt's in der Folge 8 von „Das verdrehte Leben der Amélie”! Außerdem erfahrt ihr, was ich eigentlich gegen String-Tangas habe ...

 

07.04.2020
Emma
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Letzte Kommentare

  • 01.06.2020 18:27
    Luna Unicorn

    Ich liebe Marcus und martinus.❤️❤️❤️❤️❤️ Am liebst ...

  • 01.06.2020 17:58
    Luna unicorn

    Ich mag beide Lieder gerne. Aber ich finde das Musikvideo von Lisa und ...

  • 01.06.2020 14:04
    your Big Fan

    Hi Marcus und Martinus I Love your!♥️♥️♥️♥️ Könnt ihr ...

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